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BLOG  (Wo bin ich: Blog)

 

Hier finden Sie eine Auswahl von mehr als 20 aus über 150 bisher erschienen Texten, welche wir in den letz­ten Jah­ren in­spi­riert ge­schrie­ben haben und die unsere Ar­beit be­glei­ten. Als Ein­stim­mung in den Me­di­ta­tions­ein­la­dungen ent­ste­hen lau­fend wei­tere.

 

Lieber Wahrnehmungs-Weitender, liebe Wahrnehmungs-Weitende

Lieber Wahrnehmungs WeitenderHalte dich an das Empfinden in dir, das komplett still und unberührt vom Sturm des Le­bens ist, wäh­rend an der Ober­flä­che Ge­dan­ken, Ge­füh­le, Ak­ti­vi­tä­ten und Emp­fin­dun­gen wei­ter­hin vor­bei­zie­hen.

Wir erleben es z.B. so: Vorgestern waren wir zu Fuss vom Sattel über Mos­tel­berg, Hag­gen­egg nach Ein­sie­deln ge­wan­dert. Die gan­ze Prä­senz der Na­tur im Alp­thal für Stun­den für uns al­lein. Und da war wie­der die­se Stil­le jen­seits der Stil­le, wel­che un­ver­rück­bar über­all ist……. Völ­lig un­be­rührt vom ak­tuel­len Be­ben. Und da war da­mit wie­der die­ser tie­fe Frie­den. Glück im Her­zen, selbst­los, ich­los! Mö­ge es dich eben­so er­rei­chen.

Liebe Re-Set, lieber Re-Set

Liebe Re Set lieber Re SetIm Moment ist unser Empfinden zweierlei. Da gibt es das grosse Mitgefühl. Viele von uns er­le­ben im Mo­ment die kör­per­li­chen Gren­zen, an­de­re ste­hen in den Ge­sund­heits- und Schalt­zent­ra­len vor über­wäl­ti­gen­den Auf­ga­ben, wie­de­rum an­de­re wer­den von zer­mür­ben­den Ängs­ten ge­schüt­telt, vie­le ste­hen un­aus­weich­lich und mit vol­ler Hin­ga­be nach wie vor im Dienst der Ge­sell­schaft oder wie­de­rum an­de­re er­he­ben sich je­den Mor­gen in die Un­ge­wiss­heit und ge­hen den ver­lang­ten nächs­ten Schritt. Je­dem von uns ge­bührt da­mit aus der Tie­fe des Her­zens ei­ne tie­fe Ver­nei­gung der Wert­schät­zung für sei­nen Platz im einen Puzz­le der sicht­ba­ren Welt.

Und da gibt es gleichzeitig das grosse Gewiss-Sein, dass die Welt gerade ein so drin­gend be­nö­tig­ter Re-Set er­fährt. Aus der Tie­fe des Le­bens­flus­ses ge­schieht der Im­puls, wel­cher al­les Bis­he­ri­ge un­ter­bricht. Er lässt uns bei Sei­te tre­ten um die vol­le Wucht des Le­bens­flies­sens pas­sie­ren zu las­sen. Da gibt es nichts zu ver­änd­ern, nichts zu stop­pen, nichts vo­ran­zu­brin­gen. Das Le­bens­flies­sen ge­stal­tet sich im Mo­ment sel­ber, es bahnt sich sei­nen Weg. Es gilt dies ge­sche­hen zu las­sen. Und im Ge­sche­hen-las­sen er­ge­ben sich zwei gros­se Chan­cen.

Liebe Unbekannte, lieber Unbekannter

Liebe UnbekannteZurück aus Burma und aus unserem Aufenthalt im buddhistischen Meditations-Kloster folgende Ge­schichte:

Eine Nonne beschloss heute ausnahmsweise für eine Zeit nicht in der Me­di­ta­tions­hal­le zu me­di­tie­ren. Sie setz­te sich in den üppig grü­nen Gar­ten, wo auch die Vö­gel sich of­fen­sicht­lich sehr wohl fühl­ten. So sass sie mit­ten im Gras und spür­te ins Eins-Sein mit die­ser wun­der­ba­ren Na­tur. Ein Schmet­ter­ling setz­te sich auf ih­ren Schoss, flog da­nach wie­der auf und kehr­te zu­rück. Die­ses Kom­men und Ge­hen des Schmet­ter­lings ge­schah vie­le Ma­le. Die Non­ne liess sich voll­stän­dig auf die­sen Tanz ein. Da stell­te sie fest, dass nur der Schmet­ter­ling kam und ging, der Beo­bach­ter hin­ge­gen blieb. Und mit ei­nem Mal war ihr klar, dass al­le Din­ge der Welt inkl. ihr ei­ge­ner Kör­per dem Schmet­ter­ling gleich­kom­men und ge­hen. Aber da ist die­ser Beo­bach­ter, der sich sel­ber nicht ken­nen kann, aber den­noch im­mer ist. Rei­ne Wahr­neh­mung oh­ne Ge­dan­ken! Da lä­chel­te die Non­ne und der Schmet­ter­ling ver­neig­te sich.