Kontakt

Marco und Eva Bühler
Bühlstrasse 1
CH-6314 Unterägeri    Pfeil 52

Telefon +41 41 741 81 38
info@spirit-in-one.ch

Mobil Eva: +41 79 273 14 84
Mobil Marco: +41 79 418 36 56

Dienstleistungen

Recovery/Peer-Support

 

 


BLOG  (Wo bin ich: Blog)

 

Hier finden Sie eine Auswahl von mehr als 15 aus über 150 bisher erschienenen Texte, welche wir in den letz­ten Jah­ren in­spi­riert ge­schrie­ben haben und die unsere Ar­beit be­glei­ten. Als Ein­stim­mung in den Me­di­ta­tions­ein­la­dungen ent­ste­hen lau­fend wei­tere.

 

Liebe Menschenfreundin, lieber Menschenfreund

Liebe Menschenfreundlin

Ein wahrer Menschenfreund ist,
wer dem Gegenüber so sehr alle Aufmerksamkeit schenkt,
dass er sich und das Gegenüber im gleichen Augenblick darin vergisst.

Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Februar 2021


Dieser Satz kann im ersten Moment sehr anstössig wirken: Wie soll ein wahrer Men­schen­freund das Ge­gen­über, also einen an­de­ren Men­schen, ver­ges­sen? Ist das dann nicht eher Ig­no­ranz oder min­des­tens Gleich­gül­tig­keit? Lei­det nicht ge­ra­de die Welt daran, dass jeder nur für sich schaut und die an­de­ren ver­gisst?

Der ungeschulte Geist könnte dies tatsächlich so verstehen. Aber derartiges Ver­ste­hen würde die zwei­te Zei­le des Sat­zes miss­ach­ten. Denn das Ver­ges­sen des Ge­gen­übers ge­schieht ge­ra­de da­durch, dass man dem Ge­gen­über al­le Auf­merk­sam­keit schenkt. Es geht darum, ihn un­ge­teilt und damit voll­stän­dig wahr­zu­neh­men. Denn sind wir ehr­lich! Meis­tens sehen wir im Ge­gen­über nur eine Fa­cet­te: Wir be­trach­ten ein Haar und glau­ben den Men­schen wahr­ge­nom­men zu haben.

Lieber Keiner, liebe Keine

Lieber Keiner

Ist da keiner der denkt,
und das Denken einfach ein Geschehen des Lebens,
so ist da das EINE, das sich lenkt.

Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Februar 2021


Hast du beim Meditieren auch schon versucht, das Denken zu stoppen? Bist du der Mei­nung, dass das Den­ken dich daran hin­dert, das Licht des Le­bens zu er­ken­nen? Ist somit der Ver­stand so etwas wie der Ge­gen­spie­ler von Er­leuchtung?

Denken kann man nicht stoppen, genauso wie man das Essen und Trin­ken nicht aus dem Leben ver­ban­nen kann. Es sind Gesche­hen, wel­che of­fen­bar im Mo­ment zum Le­ben ge­hö­ren. Auch kann rei­nes Den­ken das er­leuch­te­te Er­ken­nen weder hem­men noch ver­hin­dern. Das Pro­blem ist nicht das Den­ken, son­dern das Wol­len. Wenn man mit dem Den­ken etwas er­rei­chen will, ent­steht das Ich. Es ist im­mer ein Ich, wel­ches etwas will. Willst du nichts und lässt den­ken ein­fach ge­sche­hen, so wird das Den­ken zum krea­ti­ven Pro­zess, in dem sich das Leben selbst zum Aus­druck bringt. In dieser Form des Den­kens gibt es kein Ich. Ist das Ich ab­we­send - ist da also keiner - so ver­schwin­det auch die Il­lu­sion der Tren­nung und es zeigt sich diese tiefe Ein­heit von al­lem, wel­che sich als voll­stän­di­ge Lie­be er­lebt.

Lieber Natürlicher, liebe Natürliche

Lieber Natürlicher

Wir beherrschen weder die Natur, noch beherrscht sie uns.
Es gilt zu erkennen, dass Natur eine Erscheinung des Geistes ist und wir dieser Geist sind.

Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Januar 2021


Corona, Klimakatastrophe und ähnliche dramatische Ereignisse zeigen in ihrer An­häu­fung: Wir ste­hen nicht über der Na­tur und be­herr­schen sie nicht! Doch was heisst das? Eini­ge Ex­per­ten sa­gen, es gel­te zu ak­zep­tie­ren, dass das Le­ben die un­ver­hält­nis­mäs­si­gen Ein­grif­fe des Men­schen aus den letz­ten Jahr­zehn­ten und Jahr­hun­der­ten kor­ri­gie­re. Es gehe um einen Be­wusst­seins­wan­del hin zum Ein­heits-Be­wusst­sein, wo sich Mensch und Na­tur auf Au­gen­hö­he be­geg­nen. Es gehe darum, er­gän­zend zum Men­schen alle Na­tur­er­schei­nun­gen als eben­bür­ti­ge Rechts-Sub­jek­te zu be­trach­ten und ih­nen des­halb eben­so die Grund­rech­te zu ge­wäh­ren (wie in Neu­see­land schon ge­sche­hen). Wir müss­ten ler­nen in glo­ba­len Zu­sam­men­hän­gen zu den­ken, aber lo­kal zu handeln.