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Hier finden Sie eine Auswahl von mehr als 15 aus über 150 bisher erschienenen Texte, welche wir in den letz­ten Jah­ren in­spi­riert ge­schrie­ben haben und die unsere Ar­beit be­glei­ten. Als Ein­stim­mung in den Me­di­ta­tions­ein­la­dungen ent­ste­hen lau­fend wei­tere.

 

Liebe Töggellose, lieber Töggelloser

Liebe Töggellose

Eine Welt, die aus Objekten besteht, wird nie in Frieden sein.
Denn Objekte sind naturgemäss auch gegensätzlich.

Eine Welt, die aus Objekten besteht, hat Lücken zwischen den Objekten.
Deshalb muss die Lösung das Lückenlose sein.


Töggel oder nicht? Das ist die zentrale Frage. Wer nach 20 Semestern Herumhängen an einer Eli­te-Uni­ver­si­tät ei­nen Pro­mo­tions-Ab­schluss in Schwei­zer­deutsch hat, der weiss: Ein Tög­gel ist eine Fi­gur. Al­so lau­tet die Fra­ge: Fi­gur oder nicht? Wird die Welt fi­gür­lich wahr­ge­nom­men oder nicht? Dies ist ei­ne al­les ent­schei­den­de Fra­ge. Wa­rum?

In einer figürlich wahrgenommenen Welt voller Töggel wird es nie Frieden geben. Denn die fi­gür­li­che Welt ist po­lar. Das heisst, in ihr gibt es im­mer Ge­gen­sät­ze, Tög­gel wel­che sich ge­gen­über­ste­hen und wel­che das Po­ten­tial zu Kon­flik­ten in sich tra­gen. Man kann sich höch­stens da­rin be­mü­hen, den Ge­gen­satz zu ver­ste­hen, aus­zu­hal­ten, zu res­pek­tie­ren. Aber wird dies Frie­den auf Dauer und Glück er­mög­li­chen? Wir glau­ben nicht, sonst wäre uns dies schon lan­ge ge­lun­gen. Al­les Be­mü­hen der Kon­flikt­for­schung und der Kon­flikt­lö­sung dreht sich im Grun­de im Kreis. Soll­ten wir al­so nicht die fi­gür­li­che Wahr­neh­mung der Welt auf­geben?

Wir sind sicher, es ist höchste Zeit dazu. Wie gelingt das? Lerne wieder zu empfinden, dass du es­sen­tiell in al­len und al­lem sel­ber bist. Be­trach­te ei­ne Fi­gur so lan­ge, bis sich die Gren­ze zwi­schen dir und der Fi­gur auf­löst. Die­ses Auf­ge­löst-sein ist die wah­re Na­tur un­se­res Da­seins und al­le Tög­gel wer­den als Il­lu­sion er­kannt. Lebst du als die­ses Auf­ge­löst-sein, wird Glück und Lie­be al­les er­fül­len. Han­delst du als die­ses Auf­ge­löst-sein, dann er­füllt Glück die gan­ze Er­schei­nung be­ste­hend aus Ich und Du und al­lem anderen.

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