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BLOG  (Wo bin ich: Blog)

 

Hier finden Sie eine Auswahl von mehr als 15 aus über 150 bisher erschienenen Texte, welche wir in den letz­ten Jah­ren in­spi­riert ge­schrie­ben haben und die unsere Ar­beit be­glei­ten. Als Ein­stim­mung in den Me­di­ta­tions­ein­la­dungen ent­ste­hen lau­fend wei­tere.

 

Lieber Leben, liebe Leben

Lieber Leben

Der Glaube ein Teil des Lebens zu sein ist der grösste Irrtum menschlicher Auffassung.
Der Schlüssel ist das tiefe Empfinden, unergründlich das ganze Leben zu sein.

Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, November 2020

 

Das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Du bist das ganze Leben, welches jeden Moment statt­fin­det. Lass uns dies kurz et­was be­schrei­ben.

Kennst du die Stille des Lärms? Diese Stille, welche auch dann da ist, wenn gerade ein Gross­raum­flug­zeug durch dein Wohn­zim­mer don­nert. Viel­leicht ist es auch ein Pferd, wel­ches ge­ra­de in dei­nem Schlaf­zim­mer tanzt. Oder so ähn­lich! Un­glaub­li­cher Lärm eben, wel­cher uns jeden Tag be­geg­net. Aber be­trach­tet man die­sen Lärm ganz genau, so stellt man fest, dass es da so etwas wie Wind­stil­le gibt, wäh­rend die­ses Ge­tö­se statt­findet.

Der ausdauerndste beständigste Lärm ist das "Ich". Man kann durchaus sagen, dass es so etwas wie das Su­per-Pferd ist, wel­ches über­all tanzt. Be­trach­test du das Ich genau, so wirst du zwei Dinge fest­stel­len: Ers­tens, man kann es nicht ver­or­ten, weil es et­was Zu­sam­men­ge­setz­tes des Den­kens ist. Und zwei­tens, weil es ein Ge­dan­ken­konst­rukt ist, zer­fällt es, so­bald du dich in­ten­siv da­rauf kon­zent­rierst, es zu fas­sen. Kon­zent­rierst du dich aufs Fas­sen-Wol­len des Ichs, zeigt sich an­stel­le des Ichs die Wind­stil­le. Es ist jene Stil­le, die im­mer ist, wäh­rend ab­wech­seln­des Ge­tö­se und ver­schie­de­ne Ver­ständ­nis­se von Ich kom­men und ge­hen. Damit ist die­se im­mer­wäh­ren­de Stil­le das Leben, wel­ches sich in ab­wech­seln­den For­men zeigt. Darum können wir auch sagen: "Jen­seits des Ichs, bin ich das gan­ze Leben."

Auf diese Weise zeigt sich das neue Be­wusst­sein. Es ist jenes Eins-sein, in dem all­es Un­ge­heil­te zu­sam­menfällt und sich das Un­ver­ein­ba­re des heu­ti­gen al­ten Be­wusst­seins er­übrigt.

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